19.06.2014 - Finanzielle Abgeltung von Erholungsurlaub

Urlaubsanspruch bei einem Wechsel von einer Vollzeit- in eine Teilzeit beschäftigung bei einer Verminderung der wöchentlichen Arbeitstage Schreiben vom 5. Februar 2013, ergänzende Information Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 31. Januar 2013 (2 C 10.12) und Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 13. Juni 2013 (Az: C-41 5/1 2, Brandes)

Finanzielle Abgeltung von Erholungsurlaub
Wie bereits im Schreiben vom 05. Februar 2013 (Az: 15.21-V0412-3/2013) mitgeteilt, hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 31. Januar 2013 (Az: 2 C 10.12) entschieden, dass Beamten bei Eintritt in den Ruhestand ein Anspruch auf Abgeltung von krankheitsbedingt nicht genommenem Erholungsurlaub zusteht.

Urlaubsansprüche bei einer Änderung des Beschäftigungsumfangs und oder einer (gleichzeitigen) Verringerung der Anzahl der Arbeitstage
Der EuGH hat mit Beschluss vom 13. Juni 2013 (Az: C 415/12, Brandes) entschieden, dass die Anzahl der Erholungsurlaubstage, die aus dem Zeitraum einer Vollzeitbeschäftigung stammen, nicht gekürzt werden darf, wenn Beschäftigte in eine Teilzeitbeschäftigung (mit verringerter Arbeitszeit und geringerer Anzahl der Arbeitstage pro Woche) wechseln und vor dem Wechsel nicht die Möglichkeit haften, den Urlaub in Anspruch zu nehmen (EuGH, aaO, Rn. 30).

Die vollständigen Informationen können Sie dem nachfolgenden Dokument entnehmen:

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